China Reisetipps | Länderinfos und Reisevorbereitung

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Chinas Reisetipps | Länderinfos und Reisevorbereitung

China Reisetipps

China Länderinfos | Gut vorbereitet ins Land der Mitte

China, das grösste Land auf unserem Globus, hat sich gewandelt. Heute ist es voller enormer wirtschaftlicher Dynamik und strotzt nur so vor neuem Selbstbewusstsein. Vorbei sind die Zeiten, in denen Sie den westlichen Ländern nachgeeifert haben. Bereits heute führend in vielen Bereichen, streben die Chinesen an, eine Vorreiterrolle einzunehmen. In den Städten Hoch-Technologie - in der Provinz ländliche Idylle. Für Urlauber ist es spannend, zu beobachten, wie die Chinesen mit ihrem kulturellen Erbe umgehen und wie sie sich beim Aufbruch zu neuen Ufern verhalten.

China Reise Reisebüro Zürich

Anreise aus der Schweiz

Täglich gibt es vom Flughafen Zürich und Genf Direktflüge aus der Schweiz nach China. Chinas nationale Fluggesellschaft heisst Air China. Die Flugzeit von Zürich nach Beijing beträgt (mit Zwischenlandung) elf Stunden und 40 Minuten (mit Zwischenlandung) und rund 10 Stunden (Direktflüge). Von Zürich nach Shanghai benötigt man zwölf Stunden und 30 Minuten.

Einreise und Einfuhrbestimmungen

Schweizer Staatsbürger benötigen zur Einreise nach China einen Reisepass, der noch eine Gültigkeit von sechs Monaten über den Zeitpunkt der Visumbeantragung haben muss. Im Zeitraum vom 14. März 2024 bis 31. Dezember 2025 gilt für Schweizer Bürger neu eine Visabefreiung für touristische Aufenthalte von bis zu 15 Tagen. Es wird empfohlen, dass Sie bei der Einreise ausgedruckte Buchungsbestätigungen und Flugtickets dabei haben, um ihren Reisezweck zu beweisen. Für längere Aufenthalte wird weiterhin ein Touristenvisum benötigt, welches 70 Schweizer Franken kostet. Es berechtigt zu einer einmaligen Einreise und ist bis drei Monate gültig. Informieren Sie sich beim Visa Application Service Center für die Beantragung des Visums. Für die Beantragung eines Visums benötigen Sie ein Weiter- oder Rückflugticket, Nachweis einer Unterkunft und mindestens zwei freie gegenüberliegende Seiten im Reisepass. Weitere Infos und Reisehinweise zu China vom Eidgenössischen Departement für Äusseres: > EDA Reisehinweise China.

Visum Bestimmungen Tibet: Grundsätzlich wird für Reisen in die Autonome Region Tibet eine Spezialgenehmigung ("Tibet Travel Permit") vom tibetischen Fremdenverkehrsamt benötigt. Diese kann ausschließlich für Reisegruppen (Mindestanzahl: 5 Personen) über ein vom tibetischen Fremdenverkehrsamt akkreditiertes Reisebüro gestellt werden. Das Reisebüro muss für die gesamte Reise den Transport und den Reiseführer stellen.

Visum Bestimmungen Hongkong und Macau: Ist während der Reise ein Aufenthalt in den Sonderverwaltungszonen Chinas geplant, so ist zu beachten, dass diese nach chinesischem Gesetz als "Ausland" gelten und dass eine Reise dorthin visumtechnisch eine Ausreise aus China darstellt. Eine Wiedereinreise nach China ist daher nur möglich, wenn zuvor ein chinesisches Visum für die zwei- bzw. mehrfache Einreise ausgestellt wurde.

China Corona Einreisebedingungen: Aktuell gibt es für die Einreise nach China keine Corona Einreisebeschränkungen mehr. Auch wurden im Land fast alle Corona-Regeln aufgehoben. Teilweise herrscht jedoch noch in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Gebäuden eine Maskenpflicht.

Technologische Entwicklung in China

Die technologische Entwicklung hat in China eine Schnelligkeit angenommen, die wir Schweizer oder Europäer nur schwer fassen können. Mit dieser Entwicklung Schritt zu halten ist beinahe unmöglich, weil sich gefühlt im wochentakt Systeme und Technologien verändern. Schon nur während der wegen Covid veranlassten Grenzschliessung und Abschottung Chinas nach Aussen, hat sich das Land so schnell gewandelt, dass die in der westlichen Hemisphäre verbreiteten Informationen über China gar nicht mehr aktuell sind. Deswegen sind auch die hier erwähnten Tipps mit Vorsicht zu geniessen, weils sie in einigen Wochen nach Verfassung vielleicht schon wieder veraltet sind. 

Währung und Zahlungsmittel

Die chinesische Währung heisst offiziell Renminbi (RMB). Sie versteht sich als Volkswährung, wird aber auch Juan genannt. Unterteilt ist er in Jiao und Fen. Bei grossen Scheinen muss man unbedingt auf die Wasserzeichen achten. Mit einer EC-Karte kann man in zahlreichen Städten an Automaten Juan abheben. Bargeld sollten Urlauber bei sich tragen, wenn sie Garküchen oder kleinere Geschäfte aufsuchen und wenn sie ausserhalb der Grossstädte unterwegs sind. In Städten wird heutzutage beinahe jede Zahlung Bargeldlos abgewickelt. Hier können ausländische Touristen schnell in Schwierigkeiten geraten. Weil das westliche Zahlungssystem noch nicht vollständig mit dem chinesischen Zahlungssystem angeglichen ist, werden z. B. westliche Kreditkarten oder Apple Pay nur in ausgewählten Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert. In China haben sich Kreditkarten nie richtig etabliert und heute wird der Bezahlmarkt von Bezahl-Apps wie WeChatPay oder AliPay dominiert. Deswegen können die Bestellung eines Taxis oder einfache Käufe wie die eines Zugtickets oder Metrokarte unmöglich sein, wenn man keine chinesische Bezahl-App auf dem Mobiltelefon installiert und freigeschaltet hat. Jedoch hat es vor allem im Vorfeld der Olympischen Winterspiele 2022 von westlicher und chinesischer Seite her Bestrebungen gegeben, die chinesischen Bezahl-Apps zu internationalisieren. Heute können ausländische Touristen z.B. WeChatPay oder AliPay auf ihrem Mobiltelefon installieren und eine internationale Kreditkarte darauf hinterlegen. Somit können nun auch ausländische Reisende in China problemlos bargeldlos per App Käufe tätigen.

Nutzung des Internets in China

In China gibt es eine strenge Internetzensur und viele ausländische Websites und Plattformen sind blockiert. Die sogenannte "Grosse Firewall" Chinas filtert den Internetverkehr und blockiert den Zugriff auf bestimmte ausländische Websites und Inhalte, die als politisch heikel oder unerwünscht erachtet werden. Einige der beliebtesten ausländischen Websites und Plattformen, die in China blockiert sind, umfassen die Sozialen Medien (Facebook, Twitter, Instagram, WhatsApp, etc), Google-Dienste (Google-Suchmaschine, GMail, Google Maps, Google Drive, etc.), Nachrichtenseiten (New York Times, BBC, Reuters, etc.), Videoplattformen (YouTube), Kommunikations-Apps (Skype, Line, etc.) und viele andere Internetseiten. Stattdessen hat China seine eigenen inländischen Alternativen für viele dieser Dienste entwickelt, die den chinesischen Nutzern zur Verfügung stehen. Es gibt auch einige VPN-Dienste (Virtual Private Network), die es den Nutzern ermöglichen, die Internetzensur zu umgehen und auf blockierte ausländische Websites zuzugreifen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Verwendung von VPNs in China illegal sein kann, wenn sie nicht von der Regierung genehmigt sind. Die chinesische Regierung hat die Überwachung und Sperrung von VPNs verstärkt, und die Verfügbarkeit von VPNs kann unvorhersehbar sein.

Telefonieren mit dem Handy

Wer aus China mit seinem Handy in die Schweiz telefonieren möchte, der ist gut beraten, vorher einen Roamingvertrag abzuschliessen. Allerdings sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Mobiltelefon für das GSM-Netz (Global System for Mobile Communications) freigeschaltet ist und die Frequenzen unterstützt, die in China verwendet werden (vor allem 900 MHz und 1800 MHz für 2G, 2100 MHz für 3G und 1800 MHz und 2600 MHz für 4G/LTE). Zu empfehlen ist der Kauf einer chinesischen SIM-Karte, um lokale Tarife für Anrufe, SMS und mobile Daten zu nutzen, was oft kostengünstiger ist als Roaming mit Ihrem Heimatnetzwerk. Sie benötigen lediglich Ihren Reisepass zur Identifikation, um eine lokale SIM-Karte zu erwerben. Diese sind in vielen Geschäften, Kiosken, Flughäfen und Mobilfunkgeschäften erhältlich. Die grössten und bekanntesten Mobilfunkanbieter sind China Mobile, China Unicom und China Telecom. In den meisten Hotels des Landes gibt es einen "Business-Bereich" mit einem Hot-Spot für das Internet. Allerdings treten in China häufig Probleme mit gesperrten Internetseiten auf.

Sicherheit und Reisehinweise

China zählt zu den sichersten Reisezielen weltweit. Wegen der hohen Dichte an Überwachungskameras und der Verwendung von Gesichtsscannern, fällt es Kriminellen immer wie schwerer, ihre kriminellen Aktivitäten auszuführen. Allerdings ist die Gefahr von Taschendiebstählen bei Menschenansammlungen nicht zu unterschätzen. Beim Verlust des Reisepasses sollte man sich an die Polizei und auch an die Schweizer Botschaft wenden. Für Reisen nach China sind keine speziellen Impfungen notwendig. Ratsam ist aber ein Schutz gegen Hepatitis. Fälle von Malaria kommen sehr selten vor. Im übrigen ist das Netz ärztlicher Versorgung in China sehr gut.

Religion

Die bedeutendsten Religionen in China sind Buddhismus, Taoismus, Islam, Christentum und Konfuzianismus. Letztere versteht sich allerdings in erster Linie als philosophische Schule der Moral. Ausserdem gibt es im Lande hinduistische und lamaistische Minderheiten sowie verschiedene etnische Religionen. Die chinesische Verfassung garantiert die Religionsfreiheit für die Bürger, aber gleichzeitig werden die Religionen vom Staat streng kontrolliert, um mögliche politische Unruhen zu verhindern.

Sprachen

Wer glaubt, in China spreche man chinesisch, der ist auf dem Irrwege. Die meisten Menschen im Lande unterhalten sich zwar in Mandarin, doch darüber hinaus gibt es etwa dreihundert unterschiedliche Sprachen und Dialekte. Achtzig Millionen Chinesen rund um die Mündung des Yangzi sprechen Wu. Siebzig Millionen Einwohner unterhalten sich im Süden des Landes in Yue.

Strom und Netzspannung

In China beträgt die Netzspannung 220 Volt/50 Hertz. Ein Spannungswechsler ist nicht erforderlich. Wohl aber ein Adapter, denn die Steckdosen unterscheiden sich von den in Europa gebräuchlichen elementar.  In den grösseren Hotels sind entsprechende Adapter auszuleihen.

Trinkgelder

Trinkgelder waren bis vor wenigen Jahren in China völlig unbekannt und sind in manchen Provinzen auch heute noch kaum verbreitet. Da in den meisten Restaurants ein Servicezuschlag erhoben wird, erübrigt sich ein Trinkgeld. Dagegen akzeptieren Mitarbeiter im Tourismusbereich ein Zubrot zu ihrem oft geringen Gehalt.

Verkehrsmittel

Wer in China einen Mietwagen fahren möchte, steht vor einem Problem. Das Land erkennt den Internationalen Führerschein nicht an. Deshalb ist der Besitz einer gültigen chinesischen Fahrerlaubnis obligatorisch. Einige Unternehmen bieten für individuelle Rundfahrten Mietwagen mit Fahrer an. Aus diesen Gründen erfreuen sich Rundreisen in China grosser Beliebtheit.

Zeitzonen und Zeitverschiebung

Trotz der grossen Fläche Chinas gibt es nur eine Zeitzone. Sie nennt sich Peking-Standard-Time. Im Winter beträgt sie gegenüber der Mitteleuropäischen Zeit plus sieben Stunden, im Sommer plus sechs Stunden. 

Besonderheit

In Militäranlagen, einigen Klöstern und Tempeln sowie in Museen ist das Fotografieren verboten. Solche Verbote werden zumeist mit einem Schild deutlich gemacht. Achten Sie auch darauf, keine Polizei- oder Sicherheitskräfte bzw. -installationen zu filmen oder zu fotografieren. Dies kann sogar zu Festnahmen führen.

Feiertage

1. 1.:           Neujahrsfest
8. 2.:           Chinesisches Frühlings-/Neujahrsfest
29. 4.:         Tag der Arbeit
9. 6.:           Drachenboot-Festival
16. 9.:         Mitherbstfest
1. 10.:         Nationaler Feiertag

 

China Reise Links

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